Wenn ältere Beschäftigte Ihr Wissen nicht teilen

Altersdiskriminierung schadet. Betroffene halten ihr Wissen zurück. Sie verinnerlichen die Vorurteile und fühlen sich abgewertet.

„Ältere Beschäftigte, die sich wegen ihres Alters diskriminiert fühlen, neigen dazu, ihr Wissen weniger mit jüngeren Kolleginnen und Kollegen zu teilen. Der Grund: Sie fühlen sich – bedingt durch die Diskriminierung – beruflich weniger fähig und abgewertet, sowohl in ihrer sozialen als auch in ihrer persönlichen Identität. Dies ist das Ergebnis zweier Studien, in denen in zwei Studien mehrerer Hundert Angestellte unterschiedlicher Branchen – vom Gesundheitsweisen über den öffentlichen Dienst bis hin zur Industrieproduktion – befragt wurden: Ältere ab 50 und Jüngere unter 35 Jahren. Die Studie belegt nach Angaben der beiden Autorinnen, dass das Gefühl der beruflichen Selbstwirksamkeit leidet, wenn sich Ältere diskriminiert fühlen. Sie verinnerlichten die negativen Stereotype. Das habe zur Folge, dass sie sich zurückziehen und ihr Wissen nicht teilen – aus Angst, ihre Kenntnisse könnten nicht richtig oder irrelevant sein.“

Die ist das Ergebnis einer Studie. Auf der Homepage von „Psychologie heute“ kann man Näheres darüber lesen. Infos finden Sie hier

 

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