Deep Thinking – Die Kraft, die im Gehen liegt

„Unterschätzen Sie nicht die Kraft eines Spaziergangs“ schreibt Deborah Grayson Riegel, Dozentin an der Wharton Business School und Columbia Business School am 02. Februar 2021 im Harvard Business Review. 

Gehen ist eines der einfachsten und strategischsten Dinge, die Sie für sich selbst tun können. Es erfordert wenig Vorbereitung, minimalen Aufwand, keine spezielle Ausrüstung, und Sie können genau die Zeit nutzen, die Sie zur Verfügung haben.

Laut den Centers for Disease Control and Prevention kann eine einzige Runde mässiger bis starker Aktivität unseren Schlaf, unser Denken und unsere Lernfähigkeit verbessern und gleichzeitig Symptome von Angst reduzieren. Wenn wir spazieren gehen, schneiden wir bei Gedächtnis- und Aufmerksamkeitstests besser ab; unsere Gehirnzellen bauen neue Verbindungen auf und verhindern so das übliche Verkümmern des Hirngewebes, das mit zunehmendem Alter auftritt; wir können das Tempo unserer Gedanken aktiv verändern, indem wir absichtlich zügiger oder langsamer gehen; und unsere Aufmerksamkeit kann mäandern und beobachten, was uns hilft, neue Ideen zu entwickeln und Einsichtsschübe zu haben.

Und wenn man sich im Freien bewegt, kann sich der Nutzen noch verstärken. Laut Dr. Jo Barton, Senior Lecturer der School of Sport, Rehabilitation and Exercise Sciences an der University of Essex, können Sie Ihr Selbstwertgefühl und Ihre Stimmung mit nur fünf Minuten Aufenthalt in der Natur verbessern. Warum funktioniert das so schnell? Wie Barton erklärt, hilft uns der Kontakt mit der Natur, von der freiwilligen Aufmerksamkeit, die unsere Reserven an Fokus und Energie beansprucht, auf die unwillkürliche Aufmerksamkeit umzuschalten, die weniger Fokus und Energie benötigt. Dies erlaubt uns, uns von geistiger Ermüdung zu erholen.

Charles Darwin, Friedrich Nietzsche, William Wordsworth und Aristoteles waren allesamt besessene Wanderer und nutzten den Rhythmus des Gehens, um Ideen zu entwickeln. Und während jede Form von Bewegung nachweislich das Gehirn aktiviert, ist Gehen auch ein bewährter Kreativitätsbooster.

6 Möglichkeiten, um zielgerichtet zu gehen:

  1. Perspektive
    Die Schönheit der Natur zeigt uns immer wieder auf, was es für vielfältige Perspektiven für uns gibt. Es gibt noch vieles zu Entdecken.
  2. Verbindung
    Verabreden Sie sich mit jemandem zum Gehen. Laden Sie einen Freund oder ein Familienmitglied ein, sich Ihnen anzuschliessen – persönlich und wenn das nicht machbar ist, per Telefon.
  3. Lernen
    Nutzen Sie die Zeit, um einen spannenden Podcast oder ein Webinar zu hören.
  4. Dankbarkeit
    Konzentrieren Sie sich auf die Geschenke des Lebens und seien Sie dafür dankbar. Das steigert Ihr Glücksempfinden.
  5. Produktivität
    Legen Sie Telefonate, Coachings, die kein Computer erfordern, auf die Zeit Ihrer Spaziergänge. Organisieren Sie sich Kopfhörer, die für Ihren Gesprächspartner angenehm sind.
    Diktieren Sie Ihre Brainstorming-Ideen oder sogar einen neuen Artikel in das Diktiergerät Ihres Telefons.
  6. Loslassen
    Nutzen Sie die Erkenntnisse über neue Ziele und lassen Sie alte los.

Hier ist die Quintessenz: Gehen Sie spazieren, wenn Sie können und wo Sie können. Ihr Körper, Ihr Geist und Ihre Seele werden es Ihnen danken.

Zum Originartikel geht es hier

Und, weil diese 6 Punkte sehr viel mit unserem Seminar Deep Thinking mit Ralph Wilms zu tun haben, empfehle ich es sehr gerne an dieser Stelle: Infos zum Programm

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