Wir haben uns verändert. Was heisst das für Unternehmen?

Grüezi und guten Tag

Menschen und Unternehmen zu führen war schon immer eine anspruchsvolle Aufgabe. Heute stehen wir jedoch vor neuen Herausforderungen. Die letzten 2 Jahre und die aktuelle Situation, haben etwas mit uns als Individuum und mit den Organisationen gemacht. Sie haben uns verändert.

Vieles was uns früher normal erschien, stellen wir heute in Frage. „Spiele“, die wir früher noch mitgespielt haben, machen uns heute keine Freude mehr. 

Das vermeintliche Gefühl der Sicherheit wird auf die Probe gestellt. Die Gesetze der letzten Jahrzehnte kommen ins Wanken. Die Welt ist aus den Fugen. Die Frage nach dem Sinn hat eine neue Relevanz bekommen.

Wir haben uns verändert. Wir haben uns aber auch entwickelt. 

Und das hat Auswirkungen auf unsere Arbeit, auf die Identifikation mit dem Unternehmen und auf die Toleranzgrenze. Wenn die Entwicklung der Unternehmenskultur und der Führungsstil nicht mehr zu der Entwicklung der Mitarbeitenden passen, ist es wie in einer Paarbeziehung: die Wege werden sich trennen. Nicht immer zum Wohle aller Parteien. Den Unternehmen gehen wichtige Mitarbeitende verloren. Mitarbeitende, die kündigen, müssen sich sehr gut auf diesen Schritt vorbereiten, denn sonst finden sie sich auf dem gleichen Spielfeld, nur in einem anderen Trikot wieder.

Meist verlassen genau die Mitarbeitenden die Unternehmen und ihre Führungskräfte, die das Unternehmen vorwärts bringen könnten und am Status Quo rütteln.

In Zeiten wie diesen, dürfen die Unternehmen, die am Leben bleiben möchten, die Beziehung zu Ihren Mitarbeitenden nicht leichtfertig riskieren. Bevor es eine „Paar-Therapie“ braucht, braucht es Führungskräfte, die ihre Führungsrolle bewusst wahrnehmen und mehr sind als ihr Ego. Es braucht Leader, die für Stabilität im Innern sorgen. Es braucht einen starken Kern, so dass wir auf die Lerngeschenke im Aussen mutig und selbstwirksam reagieren können. Und es braucht verantwortungsbewusste Mitarbeitende. Denn nur gemeinsam können wir standhalten.

Wie könnte das gehen?

Gerne würde ich Sie oder Dich zum Reflektieren dieser Fragestellung einladen. Vielen Dank für eine kurze Nachricht per email an office@open-mind-academy.ch

 

Ich freue mich, dass wir mutig und weitsichtig gemeinsam die Herausforderungen gestalten.

 

Ihre und Deine

Manuela Palla
Inhaberin der Open Mind Academy Schweiz

 

PS. Die Verbundenheit mit anderen Menschen wird immer wichtiger. Unsere Fähigkeit einander zuzuhören fördert unsere Beziehungen mit anderen und letztendlich auch mit uns selbst. Wir üben das wöchentlich im Zuhör-Club mit der Open Mind Academy Community. Infos zum Mitmachen gibt es hier.

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