Überangestellt: Wenn Vorgesetzte die Leistung ihrer Mitarbeiter nicht hinterfragen

Am 19. April erschien in der NZZ ein spannender Artikel über das Phänomen: Überangestellt.

Der Artikel handelt davon, dass Mitarbeiter seit der Homeoffice Zeit, meist aus dem IT Bereich, 2-3 Jobs gleichzeitig ausführen.

Die Gründe dafür:

  • sie sind in ihrem Job nicht ausgelastet
  • die Arbeit langweilt sie
  • die Vorgesetzten schauen weg
  • mit wenig Mehraufwand, können sie die gleiche Arbeit für mehrere Unternehmen leisten. Die Jobs sind sich so ähnlich, dass die Arbeit kopiert werden kann.
  • Freude an der Arbeit
  • Im Büro wird viel Zeit ineffizient genutzt : unnötige Meetings, Plaudereien, Arbeit an Projekten, die nie implementiert werden. Überangestellte haben kein Interesse am Networking am Arbeitsplatz.

 

Die Motivatoren:

  • mehr Geld für Konsum
  • Schulden abbezahlen
  • Geld zum Sparen und Investieren
  • gegen die Langeweile ankämpfen

 

Der Artikel war für mich wieder einmal ein Weckruf, dass wir uns noch mehr und intensiver in der Führung mit unseren Mitarbeitenden auseinandersetzen dürfen. Sich mit anderen auseinandersetzen können, heisst sich erst einmal mit sich selbst auseinandersetzen. Wir begleiten Sie auf diesem Weg. Alle Infos zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier.

Neue_Zürcher_Zeitung_20220419_Seite_23

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